Allgemeine Geschäftsbedingungen  der telc Prüfung(AGB)
Geltungsbereich
Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Prüfungsordnung sind gültig für alle telc Prü-
fungen mit Ausnahme des Deutsch-Test für Zuwanderer. Zu weiteren Prüfungen mit gesonderten Regularien
siehe Anhang D.
§ 1 Lizenzierte Prüfungsinstitutionen und lizenzierte Prüfungszentren
1. Nur Einrichtungen, die über eine gültige Lizenzvereinbarung (direkte Lizenz, Gruppenlizenz oder Sublizenz)
mit der telc gGmbH verfügen, dürfen telc Prüfungen als Prüfungszentrum durchführen und das telc Logo
verwenden. Auf Erteilung einer telc Lizenz besteht kein Anspruch. Das Prüfungszentrum hat die telc AGB
und Prüfungsordnung jederzeit strikt einzuhalten. Ein nicht unerheblicher Verstoß gegen diese AGB und/
oder die Prüfungsordnung kann einen außerordentlichen Kündigungsgrund darstellen.
2. Die telc Lizenz gilt jeweils nur für einen Standort, d.
h. eine Adresse des Prüfungszentrums. telc Prüfungen
sind nur an diesem lizenzierten Standort oder in Räumen, die ausschließlich zum Zwecke der Durchführung
von telc Prüfungen am selben Ort genutzt werden, durchzuführen. Für jede Durchführung von telc Prüfun
gen außerhalb des lizenzierten Standorts muss vor Anmeldung der Prüfung die schriftliche Zustimmung
der telc gGmbH eingeholt werden. Das Prüfungszentrum haftet für die ordnungsgemäße Durchführung
von Prüfungen auch an abweichenden Standorten mit seiner eigenen Lizenz.
3. Es ist möglich, dass ein Prüfungszentrum über einen Sublizenzvertrag mit einem telc Lizenznehmer ver-
fügt oder dass die Dachorganisation des Prüfungszentrums lizenziert ist. Die Dachorganisation wird als
„Prüfungsinstitution“ bezeichnet. Einzelheiten der Zuständigkeiten und Pflichten von Prüfungszentrum und
Prüfungsinstitution regeln die jeweiligen Verträge mit der telc gGmbH. Aus der Mitgliedschaft in einem
lizenzierten Dachverband ergibt sich nicht automatisch die Lizenzierung als Prüfungszentrum.
4. Jedes telc Prüfungszentrum erhält Log-in-Daten, um administrative Schritte online erledigen zu können.
Diese Daten sind – auch innerhalb der eigenen Institution – vertraulich zu behandeln.
5. Die telc gGmbH kann eigene Prüfungszentren einrichten und betreiben.
§ 2 Prüfungsentgelt
1. Das Entgelt für die Prüfungsdurchführung stellt die telc gGmbH dem jeweiligen Prüfungszentrum bzw.
der Prüfungsinstitution mit einem Zahlungsziel von 30 Tagen in Rechnung.
2. Das Entgelt setzt sich aus einem Meldeentgelt und einem Durchführungsentgelt zusammen.
3. Zahlungen der Prüfungsteilnehmer und -teilnehmerinnen erfolgen ausschließlich an das Prüfungszentrum
oder die Prüfungsinstitution.
4. Vor Zahlungseingang bei der telc gGmbH besteht kein Anspruch auf Auswertung der Prüfungen.
§ 3 Prüfungstermine
1. Prüfungstermine werden zwischen telc Lizenznehmern und der telc gGmbH vereinbart. Hierzu genügt die
Anmeldung einer Prüfung. Ist die Prüfungsdurchführung zu dem angezielten Termin nicht möglich, teilt die
telc gGmbH dies rechtzeitig mit.
2. Die Mündliche Prüfung und die Schriftliche Prüfung müssen vom Prüfungszentrum innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen durchgeführt werden.
§ 4 Anmeldung der Prüfung
1. Das Prüfungszentrum bzw. die Prüfungsinstitution meldet eine telc Prüfung mindestens 30 Tage vor dem
Prüfungstermin mit dem entsprechenden Anmeldeformular online oder ausnahmsweise auch schriftlich per
Brief oder Fax (Formular unter www.telc.net) verbindlich bei der telc gGmbH an. Zur Berechnung der Einhaltung
der Frist ist das Zugangsdatum relevant. Lediglich für Prüfungen auf dem Niveau A1 ist die Anmeldung bei der
telc gGmbH noch bis zu zwölf Tage vor dem Prüfungstermin möglich.
2. Verspätete Anmeldungen sowie Nachmeldungen zu bereits bestehenden Anmeldungen sind bis acht Tage
vor dem schriftlichen Prüfungstermin möglich. Die telc gGmbH berechnet hierfür einen Verspätungszuschlag.
3. Die Anzahl der Prüfungsgruppen ist für die Schriftliche Prüfung identisch mit der Anzahl der Prüfungsräume,
in denen die Prüfung zur selben Zeit beginnt. Sollten Prüfungen zeitversetzt am selben Ort stattfinden, ist
eine gesonderte Anmeldung erforderlich.
4. Ein Prüfungsauftrag kann zur kostenpflichtigen Eilauswertung angemeldet werden. Die Eilauswertung
gilt für alle Teilnehmende eines Prüfungsauftrages. Voraussetzung ist die Anmeldung mit Hinweis auf die
Eilauswertung sowie Übermittlung der Teilnehmerdaten in digitaler Form über das telc Online-Portal. Bei
Eilauswertungen werden die Prüfungsunterlagen innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der vollständigen
Prüfungsunterlagen bei der telc gGmbH ausgewertet.
§ 5 Eingang der Prüfungsunterlagen im Prüfungszentrum
1. Der Versand der Unterlagen erfolgt auf Kosten der telc gGmbH rechtzeitig vor dem Prüfungstermin. Ggf.
anfallende Einfuhrabgaben werden als Versandnebenkosten vom Prüfungszentrum getragen. Die Prüfungs
institution bzw. das Prüfungszentrum hat keinen Anspruch auf eine bestimmte Versandart, es sei denn,
sie/es trägt die Kosten des Versandes. Wenn die Unterlagen sechs Tage vor der angemeldeten Prüfung
nicht beim Empfänger eingegangen sind, ist die telc gGmbH unverzüglich zu benachrichtigen. Erfolgt die
Benachrichtigung verspätet, trägt der Empfänger das Risiko und die zusätzlich entstehenden Kosten.
2. Mit Lieferung und Bezahlung wird kein Eigentum an den Unterlagen erworben, sondern lediglich das
Recht, sie zum angegebenen Termin zur Prüfung zu verwenden. Sämtliche Prüfungsmaterialien unterliegen
dem Urheberrecht und der ausschließlichen Verfügung der telc gGmbH. Sie dürfen weder vervielfältigt,
verbreitet, ausgestellt, vorgetragen, vorgeführt noch aufbewahrt werden, noch ist es gestattet, Werke der
Urheberschaft der telc gGmbH zu senden, öffentlich wiederzugeben oder auszustellen. Dies gilt auch für
die von den Prüfungsteilnehmern und -teilnehmerinnen verwendeten Antwortbogen sowie für aus dem
Gedächtnis niedergeschriebene Aufgaben und Lösungen. Sollte eine Prüfung ausfallen, müssen die Prü-
fungsunterlagen umgehend ungeöffnet an die telc gGmbH zurückgesandt werden.
3. Die Unterlagen sind nach Erhalt unverzüglich hinsichtlich der Vollständigkeit, der inhaltlichen und sachlichen Richtigkeit zu überprüfen. Insbesondere ist auch die Qualität der gelieferten Tonträger zu prüfen.
Einzelheiten dazu regeln die jeweiligen Richtlinien zur Durchführung der Prüfung.
§ 6 Durchführung der Prüfung
1. Das Prüfungszentrum ist für die regelgerechte Durchführung der Prüfung und die Wahrung der Sicherheit
der Prüfungsmaterialien verantwortlich. Es sind alle notwendigen Maßnahmen dafür zu treffen, um einen auf
die lokalen Gegebenheiten angepassten Prozess der sicheren und regelkonformen Prüfungsdurchführung
zu etablieren. Grundlage dafür sind diese AGB inklusive Prüfungsordnung sowie die jeweiligen aktuellen
Durchführungsrichtlinien. Über in diesen Dokumenten nicht ausdrücklich benannte Fälle muss nach den
allgemeinen Prüfungsgrundsätzen im Sinne der Prüfungssicherheit und Chancengleichheit verantwor
tungsvoll entschieden werden.
2. Das Prüfungszentrum verpflichtet sich, den Prüfungsverantwortlichen bzw. die Prüfungsverantwortliche
sowie alle Aufsichtspersonen, Prüfenden und ggf. weitere mit Aufgaben der Prüfungsdurchführung be
traute Personen ebenso wie alle Prüfungsteilnehmenden verbindlich auf Einhaltung dieser AGB und der
Prüfungsordnung zu verpflichten und dies auf Verlangen der telc gGmbH jederzeit unverzüglich schriftlich
nachzuweisen. Die Nichteinhaltung dieser Verpflichtung durch das Prüfungszentrum stellt einen außeror
dentlichen Kündigungsgrund des mit dem Prüfungszentrum vereinbarten Lizenzvertrages dar.
3. Werden regelwidrige Prüfungsabläufe oder eine Entwendung von Prüfungsmaterialien bekannt, muss das
Prüfungszentrum dies der telc gGmbH unverzüglich schriftlich melden und den Nachweis darüber führen,
dass es eine ausreichende und schlüssige Organisation aller Prüfungsabläufe sowie die entsprechende
Einweisung und Verpflichtung aller Beteiligten sicherstellt. Die telc gGmbH behält sich im Falle von Ver
stößen gegen die Prüfungsregularien, d. h. insbesondere diese AGB und die Prüfungsordnung, die Nicht
Auswertung der Prüfung sowie weitere Maßnahmen bis zum Entzug der Lizenz als Prüfungszentrum vor. Bei
schwerwiegenden und nicht oder nicht vollständig sachlich und rechtlich aufgeklärten Regelwidrigkeiten
und beim sachlich begründeten Verdacht in Bezug auf solche Regelwidrigkeiten kann die Lizenz des Prü-
fungszentrums vorübergehend bis zur Klärung, also bis zum Vorliegen eines belastbaren Prüfungsergeb
nisses nach ausermitteltem Sachverhalt und sich anschließender rechtlicher Prüfung, entzogen werden.
Bestätigt sich ein schwerwiegender Regelverstoß oder ist aufgrund eines Regelverstoßes für die telc
gGmbH ein Festhalten am Vertrag nicht weiter zumutbar, was insbesondere, aber nicht abschließend, auch
bei einem nicht oder nicht ohne unverhältnismäßigen Aufwand ausräumbaren Verdacht eines schuldhaften
Pflichtenverstoßes des Prüfungszentrums, ihm zuzurechnender Personen oder in seinem Pflichtenkreis
handelnder Dritter gegeben ist, wird die Lizenz mit sofortiger Wirkung entzogen. Die Einleitung weiterer
rechtlicher Schritte einschließlich der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen ist seitens der
telc gGmbH ausdrücklich und zu jeder Zeit vorbehalten. Sonstige Kündigungsmöglichkeiten sowie die
gesetzlichen Kündigungsmöglichkeiten aus außerordentlichem Grund, § 314 BGB, bleiben unberührt.
§ 7 Rücksendung der Unterlagen
1. Die Antwortbogen der Prüfungsteilnehmer und -teilnehmerinnen, die Audio-CD sowie sämtliche Protokolle
und ggf. andere Unterlagen, die in den Richtlinien zur Durchführung der Prüfung genannt sind, müssen
unverzüglich nach Abschluss der Prüfung an die telc gGmbH gesandt werden. Für Unterlagen, die fünf
Werktage nach dem Prüfungstermin noch nicht vollständig bei der telc gGmbH vorliegen, wird der Prü-
fungsinstitution bzw. dem Prüfungszentrum ein Säumniszuschlag in Rechnung gestellt.
2. Wird der Subtest „Schriftlicher Ausdruck“ dezentral bewertet, sind die entsprechenden Unterlagen
spätestens zwei Tage nach Abschluss der Prüfung per Einschreiben vom Prüfungszentrum bzw. von der
Prüfungsinstitution zunächst an lizenzierte Bewerter und Bewerterinnen weiterzuleiten. Die Bewerter
und Bewerterinnen senden die bewerteten Teilnehmerarbeiten anschließend binnen sieben Tagen ab
Posteingang an die telc gGmbH.
3. Das Prüfungszentrum bzw. die Prüfungsinstitution ist verpflichtet, sämtliche Aufgabenhefte vollständig
und fachgerecht zu vernichten oder an die telc gGmbH zurückzusenden. Die gewählte Verfahrensweise
muss in der Checkliste zur Rücksendung der Prüfungsunterlagen gekennzeichnet werden und wird durch
Unterschrift und Stempel des Prüfungszentrums auf der Checkliste bestätigt. Die telc gGmbH hat das
Recht, diese Verfahrensweise auch unangekündigt zu überprüfen. Die Audio-CD ist in jedem Fall an die
telc gGmbH zurückzusenden.
4. Die Postwege zur Bewertung sowie zur telc gGmbH müssen lückenlos nachverfolgbar sein. Die Unterlagen
sind daher mit Einschreiben oder einem gleichwertigen Verfahren zu verschicken.
§ 8 Fernbleiben von Teilnehmern und Teilnehmerinnen am Prüfungstermin
1. Eine Rückerstattung bzw. Nichtberechnung des Meldeentgeltes ist nicht möglich.
2. Ausschließlich bei Vorlage eines ärztlichen Attests wird von der telc gGmbH das Durchführungsentgelt gegen-
über dem Prüfungszentrum bzw. der Prüfungsinstitution entweder nicht erhoben oder zurückerstattet. Das ärzt
liche Attest der Prüfungsunfähigkeit ist mit der Rücksendung der Prüfungsunterlagen an die telc gGmbH zu senden.
Sollte dies nicht möglich sein, so ist dies bis spätestens eine Woche nach der betreffenden Schriftlichen Prüfung
nachzuholen. In diesem Fall muss bei der Rücksendung der Prüfungsunterlagen auf das Nachreichen
einer entsprechenden Bescheinigung hingewiesen werden.
§ 9 Zertifikate
1. Das Prüfungszentrum erhält nach Auswertung der Prüfung die Zertifikate und Ergebnisbogen zur Aus
händigung an die Prüfungsteilnehmer und -teilnehmerinnen. Zusätzlich werden den Prüfungszentren sowie
ggf. den Prüfungsinstitutionen Ergebnisauflistungen zur Verfügung gestellt.
2. Die telc gGmbH und das jeweilige Prüfungszentrum haben die Verpflichtung, das Zertifikat bzw. den
Ergebnisbogen zu unterzeichnen und zusätzlich mit Siegel oder Stempel zu versehen. Faksimilierte
Unterschriften sind zulässig. Ohne Siegel oder Stempel und Unterschrift des Prüfungszentrums ist das
telc Zertifikat ungültig.8
www.telc.net
3. Ein Zertifikat oder Ergebnisbogen kann kostenpflichtig nur dann neu ausgestellt werden, wenn der telc
gGmbH entweder das Originaldokument zur Substitution oder eine schriftliche Erklärung über den Verlust
des Originaldokuments vorliegt. Zweitschriften werden von der telc gGmbH mit Unterschrift und Siegel
bestätigt. Sie bedürfen zur Gewährleistung ihrer Rechtsgültigkeit keiner zusätzlichen Bestätigung.
§ 10 Archivierung
1. Die telc gGmbH archiviert die für die Bewertung maßgeblichen Prüfungsunterlagen für eine Dauer von
vier Monaten nach Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse (Ausstellungsdatum des Zertifikats bzw. des
Ergebnisbogens). Das Prüfungsergebnis jedes Teilnehmers und jeder Teilnehmerin wird für eine Zeitdauer
von zehn Jahren archiviert. Während dieser Zeit hat der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin
einen Anspruch auf kostenpflichtige Zweitausstellung des Zertifikats bzw. des Ergebnisbogens.
2. Der für das Prüfungszentrum bestimmte Durchschlag des Prüfungsprotokolls sowie Bewertungsbogen
aus der Mündlichen Prüfung, die nach der Prüfung nicht an die telc gGmbH zurückgesandt werden,
sind im Prüfungszentrum bzw. in der Prüfungsinstitution für mindestens sechs Monate unter Verschluss
aufzubewahren.
3. Die Herausgabe der Prüfungsmaterialien und Lösungsschlüssel, auch als Kopie, ist ausgeschlossen.
§ 11 Anrechnung von Teilergebnissen
1. Erhebt ein Prüfungsteilnehmer oder eine Prüfungsteilnehmerin Anspruch auf Anrechnung eines bereits
erzielten Teilergebnisses, so muss dies der telc gGmbH bei Rücksendung der Prüfungsunterlagen durch
Beifügen einer Kopie des Ergebnisbogens bzw. durch Nennung der Teilnehmernummer des Teilergeb
nisses mitgeteilt werden.
2. Erfolgt die Mitteilung erst nachträglich, stellt die telc gGmbH die Anrechnung des Teilergebnisses in
Rechnung.
3. Die Anrechnung bezieht sich immer nur auf das zuletzt erzielte Prüfungsergebnis.
§ 12 Einspruch, Ergebnisüberprüfung, Einsichtnahme
1. Prüfungsteilnehmer und -teilnehmerinnen können Einspruch gegen die Durchführung der Prüfung erheben,
wenn sie einen Verstoß gegen die gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. die Prüfungsordnung
feststellen. Der Antrag muss begründet werden. Das bloße Nichterreichen einer bestimmten Punktzahl
gilt nicht als Begründung.
2. Prüfungsteilnehmer und -teilnehmerinnen können einen Antrag auf kostenpflichtige Überprüfung ihres
Prüfungsergebnisses stellen. Erfolgt eine Neubewertung der Prüfungsleistung, gilt unwiderruflich die
revidierte Entscheidung. In diesem Fall ist das Original des Zertifikats oder des Ergebnisbogens an die
telc gGmbH zu schicken.
3. Einsprüche und Anträge auf Ergebnisüberprüfung sind einmalig innerhalb von sechs Wochen nach
Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse (Ausstellungsdatum des Zertifikates bzw. Ergebnisbogens) aus
schließlich in Schriftform bei der telc gGmbH einzureichen. Übernehmen Dritte die Einreichung, ist eine
Vollmacht beizufügen. Die Entscheidung liegt in jedem Fall bei der telc gGmbH.
4. Prüfungsteilnehmer und -teilnehmerinnen, die die Prüfung nicht bestanden haben, können nach begrün
detem Antrag bei der telc gGmbH persönlich Einsicht in die Antwortbogen nehmen; weitere Personen
sind nicht zugelassen. Kopien, Abschriften oder Ähnliches sind nicht gestattet. Ein Beratungsgespräch
findet nicht statt.
§ 13 Datenschutz und Öffentlichkeit der Prüfungen
1. Alle an der Durchführung der Prüfung Beteiligten sind zur Geheimhaltung und zur Einhaltung nationaler
und internationaler Datenschutz-Vorschriften verpflichtet. Die personenbezogenen Daten der Prüfungs
teilnehmer und -teilnehmerinnen dürfen zu keinen anderen als zu Zwecken der Prüfungsdurchführung und
-auswertung verwendet werden.www.telc.net
2. Die telc Prüfungen sind nicht öffentlich. Hospitationen sind für lizenzierte Prüfende mit vorheriger schrift
licher Genehmigung der telc gGmbH möglich, sofern sie die Teilnehmenden nicht selbst unterrichtet
haben. Ton- und Bildaufzeichnungen einer Prüfung sind nicht erlaubt.
§ 14 Gerichtsstand
Ist der Vertragspartner der telc gGmbH Unternehmer im Sinne des §14 BGB, Vollkaufmann im Sinne des Han
delsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen,
so ist Frankfurt am Main ausschließlicher Gerichtsstand für alle unmittelbaren und mittelbaren Streitigkeiten
aus oder im Zusammenhang mit einem unter Geltung der vorgenannten Vorschriften geschlossenen Vertrag.
Jede Partei hat daneben das Recht, die jeweils andere an deren allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
§ 15 Salvatorische Klausel
Sollten eine oder mehrere der Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Prüfungs
ordnung unwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.
Die Parteien werden jeweils ungültige Regelungen durch eine Regelung ersetzen, welche nach ihrem wirt
schaftlichen Gehalt der Regelung, welche sie zu ersetzen gedacht ist, am nächsten kommt.